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Hier sind wir. Links das Wohnhaus mit Hofladen, rechts Stall und Scheune.

Der alte Teil dieses Gebäudekomplexes wurde schätzungsweise im 16. Jahrhundert von Walsern gebaut. Man erkennt das am inneren Baustil und den verwendeten Baumaterialien. Die Walser lebten ganzjährig mit ihren Tieren hier oben. Später wurde das Anwesen als Maiensäss genutzt, man trieb die Tiere im späten Frühjahr (Mai) auf die Maiensäss-Weiden, molk die Kühe dort und verkäste die Milch hier vor Ort in der hofeigenen Sennerei bevor es hoch auf die Alp ging. 

Unser Land liegt oberhalb 1800 müM in der Bergzone 4. Einige Flächen werden nicht zur Futtergewinnung genutzt sondern zum Erhalt von vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten nur alle paar Jahre gemäht, damit es nicht vergandet. Auf etwa 10 ha Boden wächst unser Futter, das zum grossen Teil getrocknet, als Winterfutter im Heustock gelagert wird. Das Futter muss für 210-250 Tage ausreichen, je nachdem, wann im Herbst der erste Schnee die Weiden bis zum nächsten Frühsommer zudeckt. Mitte Mai ist der früheste Zeitpunkt, ab wann die Tiere sich wieder ausschliesslich von frischem Weidefutter ernähren können.

Dann gibt es noch Medizinalkräuter, die hier gedeihen und zu wertvollen Mitteln verarbeitet werden. Sie helfen, vielfältige Beschwerden zu lindern.

Dieses Gebiet ist ein Erholungsort. Für Körper, Seele und Geist. Der Körper findet vielfältige Möglichkeiten, sich fit zu machen oder zu halten: Laufen, Wandern, Velofahren, Turnen auf dem für die Skisport Nachwuchsfahrer errichteten Trainingssportplatz, die Skipiste direkt nebendran. Die Seele findet Ruhe, Licht und Bilder, Klänge und Gerüche der Bergwelt. Elementarwesen. Der Geist empfängt, wenn er sich öffnet, Inspirationen ..