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10 Mutterkühe, rätisches und tiroler Grauvieh, 7 Rinder, 8 Kälber, 5 Bündner Strahlengeissen.

Bis Anfang 2022 haben wir unsere Kühe gemolken und die Milch zu Käse verarbeitet. In dieser Saison (2022) haben wir die Kälber bei den Muttertieren saugen lassen und das Melken eingestellt.

Dieser Wechsel ist uns nicht leicht gefallen, da wir von dem Produkt Milch in seiner naturreinen, unverarbeiteten Form, als Lebensmittel, absolut überzeugt sind.

Der allgemeine Trend gibt allerdings eine andere Richtung vor - nämlich weg von der natürlichen Milch - hin zu Milchersatzprodukten.

Dazu kommt der grosse Aufwand, die gesamte Milchmenge über das ganze Jahr zu verarbeiten (ausser während der Alpzeit), was sich im Produktpreis nicht abgebilden lässt.

Also haben wir - schweren Herzens - uns dazu entschieden, die Milch und Käseproduktion sein zu lassen und uns auf die Fleischproduktion zu beschränken. Der Verkauf von Käse in unserem Hofladen aus Käsereien der direkten Umgebung, sowohl Alp- als auch Bergkäse, bleibt davon unberührt. 

Ein Vorteil dieser Umstellung von der Milch- auf die Fleischroduktion ist die noch tiergerechtere Haltung. Kuh und Kalb bleiben über einen langen Zeitraum zusammen. 

Die Tiere aus dem Vorjahr gehen nach der Alp, im Herbst, entweder auf einen Partnerbetrieb zur Zucht oder Mast oder zur Schlachtung in einen kleinen Schlachtbetrieb in Andeer. Den Transport der Tiere übernimmt ein Kollege, den unsere Tiere kennen. Wir begleiten die Tiere bis zum Bolzenschuss. 

Unsere 5 Strahlengeissen haben wir zu Pflege der Steilhänge.